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Wie alles begann

Am besten fange ich mal ganz von vorne an. Begonnen hat das ganze Projekt im Jahre 1997, als ich zusammen mit einem Bekannten das Trek Dinner in Moers gegründet habe. Eigentlich begann das ganze sogar noch früher, nämlich schon Monate vorher in den Köpfen meiner Freundin Heike (Lt. Xera Lan, Sicherheit, Trill) und mir. Oft haben wir uns darüber unterhalten, selbst mal ein Filmprojekt zu starten, nur fehlen uns einfach mit Mittel dazu. Ideen gab es genug, wir hatten sogar schon eine gute Idee für ein Drehbuch. Wie es der Zufall so wollte, lernten wir beim Trek Dinner noch weitere Fans kennen, die ebenfalls sehr gerne einen eigenen Fanfilm drehen wollten. Im Endeffekt waren wir fast 20 Leute, die alle ihren Teil zu dem Film beisteuern wollten. Angefangen bei Kamera, Schnitt bis hin zu Räumlichkeiten und Material für Kulissen. Und damit nahm die ganze Sache ihren lauf.


Zuerst dachte sich jeder einen Charakter und eine Rasse aus, die er gerne spielen würde. Dann überlegten wir uns eine Story. Zuerst konnten wir uns nicht einigen, ob wir eine Parodie, oder einen ernsten Film machen sollten. Zum Glück entschieden wir uns nach langem hin und her dazu, eine Parodie zu machen, was sich später als richtige Entscheidung herausstellte.

Dann fingen wir an, eine Kulisse für unsere Brücke zu basteln. Das ganze nahm unwahrscheinlich viel Zeit und auch Geld in Anspruch, aber was macht man nicht alles für sein Hobby. Parallel dazu dachten wir uns eine Story aus. Da Heike und ich uns schon früher über eine Story Gedanken gemacht hatten, schrieben wir einfach unsere Ideen auf und stellten sie den anderen vor. Die fanden diese so gut, dass sie genommen wurde.


Tja und dann ergab sich das Problem mit den Animationen. Zu diesem Zeitpunkt hatte von uns niemand die Möglichkeit, Animationen für unseren Film herzustellen. Aus diesem Grund gaben wir eine Anzeige auf die sich Andrè Hünseler aus Köln meldet, der letztendlich auch unsere Animationen machte. Aufgrund dessen wurde das Drehbuch noch einmal umgeschrieben, weil uns jetzt ganz andere Mittel zur Verfügung standen. Diesen Part übernahm Markus Laibacher (Lt. Q, OPS), der auch für den Schnitt, die Regie und die Kamera zuständig war. 

Die Dreharbeiten

Hier eine kleine Zusammenfassung der Story USS Roswell - Der Gulp

Der Weltraum, unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 48315,6. Das Schiff, die USS Roswell wird von einem bis daher unbekannten und mächtigen Gegner, dem Gulp attackiert und schwer beschädigt. Als der Gulp dann zum Finale ausholt und die Erde unterwirft, gibt es nur noch eine Lösung: Dies sind die Abenteuer einer neuen Mannschaft vom Niederrhein, die auf eine Mission geht, die noch niemand zuvor erlebt hat....

Fast ein Jahr dauerte es, bis wir die Brücke dann endlich fertig hatten und wir endlich im August 1998 mit den Dreharbeiten beginnen konnten. In der Zwischenzeit gab es einige Veränderungen in der Gruppe. Einige haben sie verlassen, andere sind neu dazugekommen, was nichts an der Tatsache änderte, dass wir unbedingt weitermachen wollten. Was wir dann auch taten. 

Es gab viele verschiedene Szenen und Drehorte, aber eins war bei allen Drehtagen gleich, wir hatten immer viel zu lachen. Ob es nun bei Außenaufnahmen im Landschaftspark Nord in Duisburg war, in denen wir selbsthergestellt Raumanzüge bei 40 °C im Schatten trugen, oder ob es bei Aufnahme in der Zahnarztpraxis eines Onkels war, die als Krankenstation benutzt wurde, wir sorgten immer für Aufsehen.

Wir konnten sogar richtige Prominenz für unser Projekt gewinnen, nämlich die deutsche Synchronstimme von Jean-Luc Picard, Ernst Meinke, der bereit war, unser Intro und eine Passage während des Films zu sprechen. Das war vielleicht eine Überraschung von uns. Er sieht Patrick Stewart übrigens verdammt ähnlich.


Außerdem übernahm die Data-Family ebenfalls einen Part in unserm Film. Wer regelmäßig auf die Fed Con geht, dem ist die Data-Family ein Begriff. Sie sind extra für ein ganzen Wochenende aus Münchend und Stuttgart angereist und hatten ebenfalls sehr viel Freude.

Im Februar 1999 war das Werk dann endlich fertig und hatte Premiere vor unseren Verwandten und Freunden. Der Film kam bei allen sehr gut an und wir waren sehr zufrieden.

Im Mai 1999 wurde e
 r dann als offizieller Fanfilm auf der Fed Con 7 gezeigt. Wir waren natürlich sehr aufgeregt und gespannt, wie er denn nun bei den anderen Fans ankommt.

 

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